Lassen Sie sich die Geschichte der neuen jüdischen Schule erzählen:
Die neue jüdische Schule in der Papenheimer Straße. Seit 1861, wie überall in Deutschland, hatte die jüdische Schule den Status einer öffentlichen Schule. So wurde sie auch in Warburg seit 1902 mit städtischen Haushaltsmitteln gefördert. Die alte Schule in der Warburger Altstadt war unzureichend ausgestattet und deshalb wurde 1909 dieses neue Schulgebäude eingeweiht, das für bis zu 50 Kinder Platz für den Unterricht hatte und auch eine Lehrerwohnung hatte. Das Gebäude ist in seiner Anlage, in seinen Sichtbezügen zum Desenberg, über die Stadt, in seiner Größe ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die jüdische Gemeinde verstand als integraler Bestandteil der Stadt Warburg.