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Die jüdische Synagoge in Warburg

Lassen Sie sich die Geschichte der Synagoge erzählen:

Die Westfassade der Synagoge nach dem Umbau 1855 Die Westfassade der Synagoge nach dem Umbau 1855
Die Synagoge nach der Renovierung 1945 Die Synagoge nach der Renovierung 1945

Die Synagoge wurde 1945 renoviert und bis 1953 für Gottesdienste genutzt. Mangels Gemeindemitglieder wurde sie jedoch später verkauft und zunächst zu einer Süßmosterei, später zu einem Wohnhaus umgebaut.

Von Otto Baruch gespendete Decke aus der Synagoge Von Otto Baruch gespendete Decke aus der Synagoge

Diese Decke wurde vermutlich als Überwurf für das Lesepult (Schulchan) in der Synagoge genutzt. Sie weist grobe Verschmutzungen, Risse und abgetrennte Borten auf. Man glaubt, auf dem Stoff einen Stiefelabdruck erkennen zu können. Vermutlich stammt diese Decke aus einer Synagoge, die im Zuge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zerstört wurde. Die Decke gehört zu einer Sammlung von Synagogentextilien, die von Otto Baruch nach dem Krieg dem Museum übergeben wurden. Die Synagoge, die der Gemeinde seit 1714 zur Verfügung stand, blieb zwar während der Pogromnacht erhalten, wurde jedoch anschließend mehrfach umgebaut.